# Road to Kona Nr. 1: Mein erstes Trainingslager für die Saison 2017

Sehr zufrieden mit meinem ersten Trainingslager der Saison. Ich konnte alle geplanten Einheiten umsetzen.

Kurzfristig habe ich mich dazu entschlossen für knapp zwei Wochen nach Lanzarote zu fliegen, um mich gezielter auf mein erstes Rennen der Saison dem Ironman 70.3 Bahrain vorbereiten zu können. Bislang hatte ich hauptsächlich meine Grundlagen im Wasser und im Laufen gelegt und einige Stunden mit Athletik und Krafttraining verbracht. Mein Radtraining absolvierte ich wie auch im letzten Winter hauptsächlich auf der Rolle, doch der Umfang war mit 90 bis 120 Minuten doch etwas zu gering für eine Mitteldistanz. Aus diesem Grund beschloss ich meine Grundlagen auf dem Rad nochmals anderweitig auszubauen.

Die ersten Tage auf einer meiner Lieblingsinsel fielen mir doch schwerer als gedacht. Erst mal musste ich mich an das wärmere Klima gewöhnen und mich mental auf ein frühes Trainingslager einstellen. Die Höhenmeter und der Wind machten es mir auch nicht gerade leichter, doch nach ein paar Tagen war ich voll angekommen und konnte alle geplanten Einheiten durchziehen und auch wieder meine Liebe zu den Bergen entdecken.

Schlussendlich habe ich in 13 Tagen (inklusive An- und Abreisetag) mehr als 70 Stunden insgesamt und täglich rund 6 Stunden trainiert. So kamen u. a. mehr als 900 Kilometer auf dem Rad zusammen. Somit konnte ich eine gute Grundlage für November legen. Im Vordergrund standen ruhige und kraftbetonte Einheiten d. h. meine Läufe wurden immer im welligen Gelände ausgeführt und auch die Tempoläufe waren überwiegend bergauf.

Im Training wurde keine Rücksicht auf das erste Rennen der Saison genommen. Mein Trainer und Ich waren uns einig, dass wir einem „normalen“ Trainingsaufbau nachgehen um im Sommer und im Oktober mit der bestmöglichen Form an der Startlinie stehen und nicht jetzt bei den ersten Rennen. So werde ich die ersten beiden Rennen ohne intensive Einheiten bestreiten und einfach mal schauen, wie weit ich mit meiner Grundlagenausdauer kommen werde.

Ich freue mich auf diese Erfahrung und bin gespannt, wo ich mich im Vergleich zu den anderen Frauen einsortieren kann.

Bereits am Montag hebt der Flieger nach Bahrain ab. Für mich wird es ein kleines Abenteuer, da ich u. a. noch nie in einem Land am Persischen Golf war und nicht weis, wie dort im Vorfeld des Rennens die Trainingsbedingungen sein werden. Zudem bin ich auf die klimatischen Bedingungen gespannt.

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