Diagnose: Knochenmarksödem

 

„Es gibt Schlimmeres … ich kann nur nicht Laufen … es gibt viele Alternativen an meiner Form zu arbeiten.“

Rückblick

Nach dem Ironman 70.3 Bahrain folgten ein paar ruhigere Tage um die Wettkampfbelastung gut zu verarbeiten und wieder fit für die bevorstehenden Trainingseinheiten zu werden. Doch leider verspürte ich nach meiner Rückkehr aus dem Mittleren Osten ähnliche Schmerzen wie bei meiner Verletzung im Frühjahr, sodass ich wenige Tage nachdem ich wieder deutschen Boden unter den Füßen hatte einen Orthopäden aufsuchte. Wenige Stunden später folgte eine MRT-Untersuchung, die meine Befürchtungen bestätigten. Ich hatte mir wieder ein Knochenmarksödem im Sesambein (großer Zeh), genau wie vor neun Monaten zugezogen. Jetzt hieß es wieder Geduld haben und mindestens sechs Wochen mit dem Lauftraining aussetzen. Ich die Diagnose gelassen aufgefasst. „Klar, ärgert mich die Verletzung und ich kann mir eigentlich auch nicht erklären, woher sie kommt. Da ich noch nicht so viele Laufkilometer gesammelt und geschweige denn an der Temposchraube gedreht habe. Doch es gibt sicherlich Schlimmeres. Ich kann ja alles machen, ausser Laufen und muss bei verschiedenen Übungen aufpassen oder sie auslassen. Jedoch gibt es genug Alternativen für das Lauftraining. Dennoch werde ich mein geplantes Programm versuchen 1:1 umzusetzen und alle Laufeinheiten durch Aquajoggen oder Crosstrainer ersetzen.“

 

 

03.01.2017

 

Gut vier Wochen sind bereits ohne Lauftraining vergangen. Ich habe vor allem im Schwimmen hart gearbeitet und viele Kilometer alleine oder mit meiner neuen Schwimmgruppe zurückgelegt. Außerdem habe ich meinen geplanten Schwerpunkt „Laufen“ mit Alternativen aus Aquajoggen und Crosstrainer durchgezogen. Weiterführend hatte das Kraft- und Athletiktraining einen großen Anteil in meinem Trainingsplan.

Nun befinde ich mich in meinem zweiten Trainingslager in Fuerteventura, in dem der Fokus auf der Weiterentwicklung der Radform liegt. Ausgestattet mit meiner neuen Zeitfahrmaschine und einer neuen Sitzposition gewöhne ich mich bereits jetzt an die Wettkampfposition. Nach der Rückkehr sind die sechs Wochen ohne Laufschuhe auch fast geschafft und ein Kontroll-MRT wird Aufschluss bringen, ob die Verletzung verheilt ist und ich wieder langsam ins normale Lauftraining einsteigen kann. Zusätzlich werde ich mehrere Spezialisten aufsuchen um herauszufinden woher die Verletzung kommt und wie man ihr in Zukunft entgegensteuern kann.

 

Ausblick

 

Das nächste Rennen habe ich für Ende Januar im Rahmen des Ironman 70.3 Dubai geplant. Aller Voraussicht nach muss ich wohl auf das Rennen verzichten um den Heilungsprozess nicht zu gefährden. Das nächste Rennen wird dann ein Ironam im April sein, bei dem ich gerne viele Punkte für die Ironman WM auf Hawaii sammeln würde.

 

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