Rückblick:

Das Jahr 2018 verlief für mich nicht nach Plan. Nach der schweren Verletzung 2017 konnte ich mich mit einem Sieg beim Int. Triathlon Portocolom in meinem ersten Rennen (1-100-10 km) in der Wettkampfszene zurückmelden. Doch dann kamen neue Beschwerden hinzu, sodass ich über einen 6. Platz beim Ironman 70.3 Kraichgau und einen 3. Platz beim City Triathlon in Frankfurt nicht hinauskam. Anschließend beendete ich meine Saison vorzeitig um mich voll auf meine Genesung zu konzentrieren. Nach einer längeren Pause konnte ich wieder ins Training einsteigen, bevor Ende November eine Operation am Fuß (Tarsaltunnelsyndrom) durchgeführt werden musste.

Nach der Operation folgte eine längere Rehabilitationsphase mit Physiotherapie und speziellem Aufbautraining. Nach zwei Wochen wurden die Fäden gezogen, sodass ich mein Training im Wasser wiederaufnehmen konnte. Nach und nach durfte ich meinen Fuß wieder mehr belasten und neue Übungen/Sportarten in meinen Trainingsplan aufnehmen. „Ich habe nach der Operation drei Tage pausiert um den Körper die nötige Zeit zu geben um sich von der Operation zu erholen. Danach habe ich mich erstmal auf das Oberkörpertraining konzentriert, bevor ich nach und nach an meiner Stabilität des Fußes arbeiten durfte. Nachdem die Fäden gezogen waren konnte ich mit Schwimmen und Aquajoggen an meiner Kondition arbeiten und auch das Fahren auf der Rolle forcieren. Ende Dezember konnte ich bereits mit den ersten Laufschritten beginnen und die Umfänge langsam steigern. Ich denke, dass ich mit diesem Verlauf sehr zufrieden sein kann.“

05.02.2019

Seit Anfang des Jahres trainiere ich wieder nach Plan: 3 bis 4x Schwimmtraining, 3x Dauerlauf, 3 bis 4x Radfahren, 3x Kraft-/Athletiktraining und zusätzlich Aquajogging und spezielles Kraftausdauertraining für das Laufen. Auch in den kommenden Wochen wird mein Plan ähnlich aussehen. Vorerst werde ich viel alternatives Lauftraining absolvieren, um mich langsam an höhere Laufumfänge gewöhnen zu können. Allerdings werde ich in ein paar Tagen versuchen die ersten Tempoläufe in mein Training zu integrieren um meine Geschwindigkeit langsam steigern zu können. Bislang bin ich sehr zufrieden mit meiner Entwicklung. Das abwechslungsreiche Training schlägt gut an, sodass ich optimistisch in die neue Saison blicken kann. In dieser Woche absolviere ich noch eine Ausbildung zum Ernährungs-Coach in Köln, bevor ich nächste Woche in mein erstes Trainingslager nach Lanzarote aufbrechen werde. Dort sind die ersten längeren Grundlageneinheiten geplant.

Ausblick

Insgesamt zwei Trainingslager in der Sonne werde ich absolvieren um die nötigen Grundlagen für die kommende Saison zu legen. Im Mai möchte ich meinen ersten Wettkampf im Rahmen der Challenge Heilbronn bestreiten. In der ersten Hälfte der Saison werde ich Mitteldistanz- oder kürzere Renndistanzen bestreiten um wieder Wettkampfhärte und – sicherheit zu bekommen. Nach einer einwöchigen Pause werde ich meine Vorbereitung auf einen Ironman in der zweiten Hälfte aufnehmen und die letzten notwendigen Einheiten für eine Langdistanz absolvieren. So vorerst mein Plan. Meinen geplanten Wettkampfkalender werde ich in ein paar Wochen vorstellen.